Freitag, 7. Februar 2014
"Du isst meinem Essen das Essen weg!"
Veganer. Diese besondere Spezies der Gattung "Mensch" tritt in letzter Zeit immer häufiger in Erscheinung. Erkennbar an dem unzufriedenen Gesichtsausdruck, aggressiven Verhalten, Clubmate in der einen und Tofu-Schnitzel in der anderen Hand, immer eine Predigt zum Thema "Gesünder Leben und Tiere schützen" auf den Lippen und zumeist eine Klamotte, die den Namen "Öko-Hanf-Jute-Sack" verdient.

An und für sich eine friedliebende Gruppe. Doch wenn es um Tiere und deren Haltung geht, wird die Moralkeule geschwungen was das Zeug hält. Hühner verbringen ihr ganzes Leben in Legebatterien, Kühe werden nur als Milch- und Fleischproduzenten und nicht als Wesen gesehen, Schweine leben zusammengepfercht in viel zu kleinen Ställen. Stattdessen isst der Veganer lieber Apfel, Tomate, Gras und Ganseblümchen.
Was sollen denn dann noch die Tiere essen?

Natürlich, manche Zustände in der Tierzucht sind nicht tragbar. Aber deswegen gleich auf Fleisch und tierische Produkte verzichten und den Tieren ihr Futter wegmampfen?! Es ist bewiesen, dass ein völliger Verzicht schlecht für den Menschen ist, denn er ist auf Fleisch und Co angewiesen. Der Körper braucht diese Nährstoffe. Man muss deshalb freilich nicht die Massenhaltung unterstützen. Man könnte ja zukünftig beim Bio-Bauern des Vertrauens einkaufen. Denn da ist sicher, wo die Produkte herkommen - von glücklichen Hühnern, fröhlichen Kühen und tanzenden Schweinen.
Und doch soll noch einmal betont werden: esst ruhig (Bio-)Fleisch, Gemüse und Obst in Hülle und Fülle, aber esst den Tieren nicht ihr Futter weg, denn dann ist ihnen auch nicht geholfen. Denkt immer daran!

Heute ernennen wir ein besonderes Wort zum Wort des Tages: Duden. Von diesem Buch hat so manch einer sicher noch nicht gehört...

Naja, safe the World ihr Wortakrobaten, der tierliebe Astblock.

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